Durch das EEG 2027 drohen 69 Prozent des Stroms aus privaten PV-Anlagen verloren zu gehen

Bildnachweis: SFV, aquu

(SFV) Pressemitteilung zum 9. Juni 2026 – Die neue PV2027-Studie von aquu im Auftrag des Solarenergie-Fördervereins Deutschland (SFV) belegt, dass die geplanten Einschnitte durch das EEG 2027 den Ausbau privater Photovoltaikanlagen drastisch ausbremsen könnten.

Für neue Photovoltaikanlagen bis 25 Kilowatt soll ab Januar 2027 gelten: Überschussstrom wird entweder zu schwankenden Börsenstrompreisen vermarktet oder darf nicht mehr in das Netz eingespeist werden. Mit dieser sogenannten Nulleinspeisung würden 69 Prozent des Stromertrags einer typischen Photovoltaikanlage abgeregelt werden. Die Amortisationszeit von typischen Photovoltaik-Batteriesystemen verlängert sich damit um 10 Jahre auf mehr als 25 Jahre. Zudem verdreifacht das Einspeiseverbot die Stromgestehungskosten auf 31 Cent pro Kilowattstunde, wie die Wissenschaftler von aquu auf Basis umfangreicher Wirtschaftlichkeitsanalysen ermittelt haben. Der SFV warnt: Die EEG-Novelle 2027 darf den Ausbau privater Photovoltaikanlagen nicht zum Erliegen bringen und muss dringend überarbeitet werden. Die Arbeitsplätze der Solarbranche stehen erneut auf dem Spiel.

Hier gelangen Sie zur vollständigen Pressemeldung und zur Studie. (Johannes Weniger, Kai Buchholz: PV2027-Studie – Wirtschaftlichkeit
von privaten PV-Anlagen unter dem EEG 2027, Studie von aquu im Auftrag des SFV, Berlin, Juni 2026)