Für einen gemeinsamen Appell mit dem Titel “Gebäude-Photovoltaik muss zentrale Säule der Energiewende bleiben” haben sich 13 Verbände aus Wirtschaft, Wohnungswirtschaft, Verbraucherschutz, Umwelt- und Energiebranchen sowie Industrie und Handwerk zusammengeschlossen (s. unten). Gemeinsam vertreten diese Verbände viele Millionen Mitglieder und tausende Unternehmen. Das Originaldokument finden Sie hier.
Die zentralen Anliegen:
- EE-Ausbauziele beibehalten: Der schnelle Ausbau erneuerbarer Energien bleibt zentral für das Erreichen der Klimaziele.
- Förderrahmen anpassen statt kürzen: Nach Reformen wie dem Solarspitzengesetz bleibt die EEG-Förderung für viele neue Anlagen wichtig. Ohne attraktive Förderbedingungen würde der Ausbau von PV-Anlagen – vor allem im Eigenheim- und Mehrfamilienhausbereich – deutlich zurückgehen.
- Systemdienlichen Ausbau ermöglichen: Kleinere PV-Anlagen sollen stärker auf Marktsignale reagieren können. Dafür sind jedoch zunächst technische und wirtschaftliche Voraussetzungen nötig (z. B. intelligente Messsysteme). Eine verfrühte Pflicht zur Direktvermarktung würde den Ausbau bremsen.
Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar), der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), der Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI), der Bundesverband Wärmepumpe (BWP), der Deutsche Naturschutzring (DNR), der Bundesverband der Energie-Abnehmer (VEA), der Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV) sowie der Verband für Energiedienstleistungen, Effizienz und Contracting (vedec) und das Bündnis Bürgerenergie (BBEn).