Gleich zwei neue Untersuchungen wurden zum Thema Wirtschaftlichkeit von kleineren Photovoltaik (PV)-Dachanlagen veröffentlicht.
In der ersten Studie hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) im Auftrag der EWS Elektrizitätswerke Schönau eG die Wirtschaftlichkeit und Perspektiven von kleinen PV-Dachanlagen untersucht.
Das Fazit: „Mehr als ein Drittel der Stromleistung aus Photovoltaik wird durch kleine PV-Dachanlagen bis 30 kWp bereitgestellt. Die von der Bundesregierung ins Auge gefasste Abschaffung der EEG-Vergütung und Einführung der verpflichtenden Direktvermarktung für dieses Segment könnte zu einem deutlichen Rückgang der Investitionen in private PV-Anlagen führen, solange die Prozesse in der Direktvermarktung nicht deutlich vereinfacht werden.“ (aus der Pressemeldung der Elektrizitätswerke Schönau (EWS))
Die Pressemitteilung und die Studie „Quo vadis kleine PV? EEG-Novelle nutzen und Solar-Ausbaukurs beibehalten“können Sie hier einsehen:
https://www.ews-schoenau.de/export/sites/ews/ews/.files/studie-dezentrale-PV-ISE-26.pdf
Die Ergebnisse der Studie werden außerdem in einer kostenfreien Online-Veranstaltung am Montag, dem 09. März von 11:00 bis 12:30 Uhr vorgestellt und im Kontext der anstehenden EEG-Novelle und notwendigen energiepolitischen Weichenstellungen mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung diskutiert.
https://www.ews-schoenau.de/ews/veranstaltungen-und-termine/quo-vadis-kleine-pv/
Die zweite Untersuchung vom Öko-Institut und der Stiftung Umweltenergierecht im Auftrag des Bundesumweltamtes trägt den Titel: „Kurzbericht - Marktintegration kleiner Photovoltaik-Dachanlagen: zwischen negativen Strompreisen und Flexibilitäten“. Diese Studie können Sie hier einsehen.
https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11850/publikationen/2026-01/01_2026_CC.pdf